Tiergeschichten

Die Tierwelt an der Donau

Warum die Donau so großartig ist? Fragt doch die Tiere! Sprecht mit den Schwänen Pavol und Paul, wenn ihr wissen wollt, welche die schönste Stadt an der Donau ist. Lauscht gemeinsam mit der Nerzdame Niculina den abendlichen Vogelkonzerten im Donaudelta. Fliegt mit dem Seeadler Serban hoch hinaus und seht euch die Donau von oben an. Und vielleicht verrät euch ja Musa, die Süßwassermeduse, welchen Schatz sie am Grund der Donau hütet.

Freut euch auf die abenteuerlichen Geschichten, die der 107 Jahre alte Beluga-Stör Stanimir von seinen Wanderungen in der Donau erzählt. Plaudert mit Nele, der Nase, und findet heraus, warum Fische die Nase vorn haben! Und lernt unbedingt Dino, den zerstreuten Donaukammmolch aus der Wachau, kennen und lasst euch von ihm die spektakuläre Tier- und Pflanzenwelt zeigen. 

zunder zwo – Konzept und Text
Lena Raubaum – Text und Tierstimmen

 

Niculina, der Europäische Nerz

Europäische Nerze lieben Wasser und haben ein hervorragendes Gehör. Kein Wunder also, dass es die Nerzdame Niculina ins Donaudelta verschlagen hat. In den streng geschützten Feuchtgebieten des Naturparks kann die scheue Einzelgängerin jeden Morgen und jeden Abend ihrer größten Leidenschaft nachgehen: Sie lauscht mit großer Freude dem Gesang der abertausenden Vögel.

Niculina_EuropaeischerNerz_RZ_einzeln_ohneRand.png

Illustration: Katrin Schubert

 
Stanimir_BelugaStoer_RZ_einzeln_ohneRahmen.png

Illustration: Katrin Schubert

Stanimir, der Beluga-Stör

Der alte Beluga-Stör Stanimir ist in der Donau wohl der Letzte seiner Art. Als ausdauernder Wanderfisch durchschwamm er einst die Donau vom Schwarzen Meer bis nach Deutschland und zurück. In den vergangenen 107 Jahren hat er so viel erlebt, dass er heute keine Eile mehr hat. Stanimir ist kein Reisender mehr. Was ihm bleibt, ist die Erinnerung.

 

Musa, die Süßwassermeduse

Süßwassermedusen zählen zu den ältesten Tieren der Erdgeschichte. In der Donau sind sie jedoch erst seit etwa 100 Jahren anzutreffen. Die Meduse Musa ist in einem warmen Donau-Seitenarm Serbiens zu Hause und schlummert dort auf dem Grund. Wie einen Schatz hütet sie die vielen wundersamen Dinge, die ihr die Donau zuspült, und sieht das Besondere auch dort, wo andere es nicht sehen.

Musa_Suesswassermeduse_RZ_einzeln_ohneRand.png

Illustration: Katrin Schubert

 
Serban_Seeadler_100x63cm_RZ_ohneRand.png

Illustration: Katrin Schubert

Serban, der Seeadler

Mit einer Flügelspannweite von bis zu zweieinhalb Metern gehören Seeadler zu den mächtigsten und eindrucksvollsten Greifvögeln Europas. Für Serban, den jungen Seeadler, ist Fliegen eine großartige Möglichkeit, die Donau zu beobachten und zu erforschen. Die Donau hat viele Gesichter, und Serban, der Seeadler, will sie alle kennenlernen.

 

Hilda, die Haselmaus

Hilda Haselmaus ist trotz ihres Namens keine Maus, sondern ein Bilch. Jedenfalls ist sie auch ein Nagetier. Und wie ihr Cousin, der Siebenschläfer, liebt sie es zu schlafen. Doch kaum ist sie aus dem Winterschlaf erwacht, ist die junge Haselmaus vor allem eines: hungrig! Auf der Suche nach Nahrung verirrt sie sich in die Welt der Menschen und lässt sich auf ein Abenteuer der Geschmäcker und Gerüche ein.

Hilda_Haselmaus_RZ_einzeln_ohneRand.png

Illustration: Katrin Schubert

 
Nele_Nase_RZ_einzeln_ohneRand.png

Illustration: Katrin Schubert

Nele, die Nase

Nele gehört zu den Nasen. Ihren Namen verdanken sie der Form ihres Mauls, dessen Oberteil weit vorsteht. Das lässt ihre Schnauze wie eine Nase aussehen. Früher waren Nasen in der Donau sehr häufig anzutreffen, heute sind sie aufgrund menschlicher Eingriffe in vielen Flussabschnitten sehr selten geworden. Nele ist der Meinung, dass Menschen Fische total unterschätzen. Ihre Botschaft: Fische haben die Nase vorn!

 

Pavol und Paul, die Höckerschwäne

Bratislava ist die schönste Stadt an der Donau. Oder ist es doch Wien? Die beiden Höckerschwäne Pavol und Paul sind nicht nur von sich selbst, sondern auch von ihren Heimatstädten überzeugt. Sie lieben die vielen Menschen dort und das Großstadtleben und sind im ständigen Wettstreit darüber, wo an der Donau es sich am besten leben lässt.

Paul_Pavol_Hoeckerschwaene_RZ_einzeln_ohneRand.png

Illustration: Katrin Schubert

 
Dino_Donaukammmolch_RZ_einzeln_ohneRand.png

Illustration: Katrin Schubert

Dino, der Donaukammmolch

Dino liebt Tiere. Sein ganzes Leben lang hat der kleine, bunte Wasserdrache die vielen Lebewesen erforscht, die in den Aulandschaften zu Hause sind. Seine Pension verbringt er nun in einem ruhigen Seitenarm in der Wachau, wo er Tag für Tag über die Wunderwelt Donau reimt und dichtet.

Mein Besuch

0 Einträge Eintrag

Voraussichtliche Besuchszeit

Liste senden