Presseinformation zur Schallaburg

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Ein/Blick in die Ausstellung 2018: "Byzanz & der Westen. 1000 vergessene Jahre"

Die Schallaburg ruft 2018 eine faszinierende Geschichte ins Gedächtnis! Zwei Welten, die einander vertraut und doch in vielem so fremd waren. Es ist die Geschichte von: Byzanz und dem Westen.

Mittelalter: Auf den Trümmern des weströmischen Reiches entsteht eine Vielzahl neuer Staatsgebilde, während das oströmische Reich mit seiner Hauptstadt Konstantinopel zum Weltreich aufsteigt. Lange Zeit gilt es im Westen als prestigeträchtig, an der Kultur der Byzantiner teilzuhaben.

Byzanz glänzt! Seide, Gold und Elfenbein sind im Westen heiß begehrt!
Die Schallaburg zeigt: atemberaubende Kunstwerke und bedeutende archäologische Funde aus namhaften Sammlungen wie dem Musée du Louvre, der Schatzkammer von San Marco in Venedig oder dem Israel Museum in Jerusalem.

Das Ende einer Erfolgsstory
Politische und religiöse Differenzen, Sprachbarrieren und entgegengesetzte Interessen belasten zunehmend die Beziehung zwischen Byzanz und dem Westen. Die Kluft wird immer tiefer. Beide Seiten schüren vorhandene Vorurteile und heben die trennenden Elemente ihrer Kulturen hervor. Ein fatales Spiel, das schließlich mit dem Untergang der einstigen Supermacht Byzanz endet.

Vorhang auf für die Wissenschaft
Die Ausstellung „Byzanz & der Westen. 1000 vergessene Jahre“ wurde vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz (RGZM) in Zusammenarbeit mit der Abteilung Byzanzforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie dem Institut für Byzantinistik und Neogräzistik der Universität Wien für die Schallaburg konzipiert. Das RGZM Mainz tritt nicht nur als kuratierende Instanz auf, sondern ist auch maßgeblich an einem Forschungsnetzwerk beteiligt, das unter anderem die Universität Mainz, aber auch andere Einrichtungen unter dem Namen „Leibniz-Wissenschafts Campus Mainz zusammenfasst. Die aktuellen Forschungsergebnisse aller genannten Institute sind direkt in „Byzanz & der Westen“ eingeflossen und machen die faszinierende Geschichte eines imposanten Weltreiches lebendig. Erstmals beantwortet das Wissenschaftsnetzwerk auch ganz persönliche Fragen der Ausstellungsbesucher - entweder direkt in der Ausstellung oder auch bei Verträgen und Diskussionsrunden.

Eine chronologische Zeitreise 
Die Erzählung in der Ausstellung setzt am Ende des 4. Jahrhunderts bei der Teilung des Römischen Reiches (395) in West und Ost ein und erstreckt sich über 1000 Jahre, in denen sich das Verhältnis zwischen dem Westen und Byzanz massiv verändert. Die Plünderung Konstantinopels durch die Kreuzfahrer (1204) leitet den Untergang der einstigen Supermacht ein – 1453 wird Konstantinopel schließlich durch die Osmanen erobert; die Geschichte von Byzanz und dem Westen kommt zum Abschluss - in der Ausstellung mündet sie in ein offenes Ende: Beispielhaft wird gezeigt, wie Byzanz Europa bis heute prägt – besonders rund um das Mittelmeer.

Die Ausstellung zeigt nicht nur die Geschichte zweier Welten, sondern erzählt über Kommunikation und gegenseitige Wahrnehmung, Meinungsverschiedenheiten und Vorurteile, über Sehnsüchte und Ängste – eine universale Erzählung der Menschheit!

„Byzanz & der Westen. 1000 vergessene Jahre“ ab 17. März auf der Schallaburg.

Downloads:

Presseaussendung zur Eröffnung vom 16.3.2018:
Eröffnung der Ausstellung Byzanz & der Westen. 1000 vergessene Jahre

Presseaussendung vom 2.3.2018:
Die Schallaburg liegt am Mittelmeer

Presseaussendung vom 20.2.2018:
Die Jungfrau und das wilde Tier!

Presseaussendung vom 7.2.2018:
Schätze jenseits aller Vorstellungskraft auf der Schallaburg

Bildmaterial:

Bildmaterial zur Ausstellung "Byzanz & der Westen. 1000 vergessene Jahre":
https://celum.noeku.at/pindownload/login.do?pin=6ZDG9

Illustrationen zur Ausstellung "Byzanz & der Westen. 1000 vergessene Jahre":
https://celum.noeku.at/pindownload/login.do?pin=C0K85

Sujet "Byzanz & der Westen. 1000 vergessene Jahre":
https://celum.noeku.at/pindownload/login.do?pin=3XKP0

Der Abdruck ist frei im Zusammenhang mit der Berichterstattung. 


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