Vortrag: Wer waren Hunnen und Awaren? Historische, archäologische und genetische Zugänge

Fachvortrag mit anschließender Ausstellungstour von und mit Walter Pohl, Universität Wien

Workshop-Raum in der Ausstellung

Das Projekt „Histogenes“ geht neue Wege in Sachen historischer Forschung. Von 2020 bis 2026 werden 6000 frühmittelalterliche Begräbnisstätten in Europa mit genetischen, historischen, anthropologischen und archäologischen Methoden untersucht. Walter Pohl, einer der leitenden Wissenschaftler des von der EU geförderten Projektes berichtet über Chancen und Grenzen des Einsatzes von genetischen Methoden zur Klärung von historischen Fragen. 

Walter Pohl ist seit 2004 Direktor des Instituts für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Verwandlung der römischen Welt und die Reiche des Frühmittelalters, die ethnischen Prozesse und Identitäten zwischen Antike und Mittelalter, die „Völkerwanderung“ und andere Migrationen. Für seine Forschungen wurden Pohl zahlreiche wissenschaftliche Ehrungen und Mitgliedschaften zugesprochen. Im Jahr 2000 wurde er zum korrespondierenden Mitglied, 2004 zum wirklichen Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gewählt. Im selben Jahr erhielt er mit dem Wittgenstein-Preis die höchste wissenschaftliche Auszeichnung in Österreich verliehen.

 

Anmeldung: 

 


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