Presseinformation zur Schallaburg

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"Sehnsucht Ferne – Aufbruch in neue Welten" ab heute auf der Schallaburg

Seit heute, dem 20. März, lädt Sie die Schallaburg mit „Sehnsucht Ferne – Aufbruch in neue Welten“ auf eine große Abenteuerreise ein. Mut und Angst, Forschergeist und Selbstzweifel, Erfolg und Scheitern: Bis heute faszinieren uns die großen Geschichten von Entdeckerinnen und Reisenden. Für Europa gibt es viele Motive aufzubrechen - das Aufbrechen in die Welt erzählt auch die Geschichte unserer Gesellschaft: Die Sehnsucht nach der Ferne äußert sich in ihren Spuren und deren Motiven!

Kurt Farasin; Künstlerischer Leiter Schallaburg:
„Die Ausstellung 2021 "Sehnsucht Ferne - Aufbruch in neue Welten" greift auf, was vermutlich viele von uns in sich tragen: den magischen Moment des Aufbrechens. Der Schritt ins Unbestimmte, egal ob groß oder klein, ist voll von Forschergeist und Zweifel, einst auch mit viel Mut und Angst verbunden. Wir laden ein, mit uns die großen Abenteuer von Entdeckerinnen und Reisenden zu begleiten und die Menschen hinter den Legenden kennenzulernen. Persönlich wichtig ist mir auch, was die Entdeckungsfahrten für die Entdeckten selbst bedeuteten, ja, was wir selbst bei unseren Aufbrüchen in die Ferne hinterlassen - eine bunte vielschichtige Ausstellung steht uns 2021 damit bevor.“

Forscherin oder Eroberer, Abenteurerin oder Missionar, Trophäenjäger oder Reiseschriftstellerin - wer waren die Menschen hinter den Geschichten und Legenden?

Der britische Seefahrer und Entdecker James Cook, der deutsche Forschungsreisende Alexander von Humboldt, die österreichische Weltreisende Ida Pfeiffer, die österreichischen Ethnologin Etta Becker-Donner, die Reiseschriftstellerin Alexandra David Neel, die Volkskundlerin Eugenie Goldstern, … sie suchten in der Ferne das Glück. Träumten von der Entdeckung neuer Welten oder teilten die Sehnsucht nach dem Unbekannten, dem Unerforschten und dem Neuen - doch ihre Motive waren gänzlich unterschiedlich.

Mit den Augen der anderen:
War es die Sehnsucht nach Abenteuer und Ruhm welche die Reisenden antrieb? Was erwartete sie in exotischen Gefilden und was hieß es für die Einheimischen „entdeckt“ zu werden? Der Gier nach Gold, Silber und Trophäen fielen ganze Kulturen zum Opfer – das heroische Bild der Entdecker wurde brüchig. Mit den Europäern überquerten auch Krankheiten die Ozeane der Welt – ihnen folgte meist der Tod.

Marcel Chahrour; Inhaltliches Team:
„Selten war die Sehnsucht nach der Ferne so groß wie in diesen Tagen. Es ist eine spannende Reise für das gesamte Ausstellungsteam und insbesondere Roman Dachsberger und mich in den letzten Monaten Elemente dieser Sehnsucht aufzudecken. Seit es Menschen gibt, treibt die „Sehnsucht Ferne“ viele dazu, sich auf den Weg zu machen. Reisende, Entdeckerinnen, Abenteurer werden als Helden gefeiert, ihre Taten bewundert. Die großen Reisen der Geschichte haben ein reiches Erbe hinterlassen, nicht zuletzt in den Museen der „Alten Welt“. Europas Sehnsucht nach der Ferne brachte aber nicht nur Gutes. Aus dem Willen, sich die Welt zu eigen zu machen, erwuchs der Kolonialismus, und mit ihm gingen Unterdrückung, Widerstand und Krieg Hand in Hand. All das ist für uns Thema – und wir wollen auch hinschauen, wie es mit der Sehnsucht weitergeht.“

Die Sehnsucht nach dem ICH:
Auch heute lockt uns, mehr denn je, die Sehnsucht nach der Ferne: Was ist Ihr persönlicher Sehnsuchtsort? Muss erst gar nicht verreist werden, um sich selbst am Traumziel wiederzufinden? Cheese – hier kommt das Selfie!

Begleiten Sie bekannte wie unbekannte Reisende von den Vorbereitungen für die Fahrt ins Ungewisse bis zu ihrer Rückkehr nach Europa. Viele Abenteuer von gestern öffnen neue Perspektiven auf die Welt von heute. Lassen Sie sich von den zahlreichen Geschichten mitreißen - sie machen Lust zum eigenen Aufbruch.

Escape Room – Aufbruch zum Nordpol
Nervenkitzel pur! Erstmals wird ein „Escape Room“ Teil einer Schallaburg-Ausstellung: Eine spannende Expedition ins ewige Eis auf den Spuren der „österreichisch-ungarischen Nordpolexpedition“ mit dem berühmten Schiff „Admiral Tegetthoff“. Über fünf Räume aufregende Abenteuer erleben und hautnah spüren was es heißt dem Erfolgsdruck und den Entbehrungen einer legendären Expeditionsreise ausgesetzt zu sein.

Roman Dachsberger; Dramaturgie:
„Wie groß muss die Sehnsucht nach Ruhm sein, wenn schon zu Beginn nicht klar ist, ob eine Heimkehr möglich ist: Die Crew der österreichisch-ungarischen Nordpolexpedition 1872-74 brach auf, um eine befahrbare Nordostpassage durch die Eismeere zu finden. Diese Mission schlug fehl – und trotzdem wurde die Expedition zum riesigen Erfolg. Diese Geschichte kann knapp 150 Jahre später nachempfunden werden – in einem aufregenden Escape-Room. Damit beschreitet die Schallaburg einen neuen Weg der Vermittlung: Perfekt zum Ausstellungsthema „Sehnsucht Ferne“ passend, wird die Nordpolexpedition als Geschichte in ein Escape-Room-Abenteuer verpackt und so auf eine völlig neue Weise erlebbar. Spaß und Wissen sind die Schlagworte, die der Idee zugrunde liegen.“

Gesamterlebnis Schallaburg
Das Zusammenspiel von Ausstellungen, historischem Ambiente und weitläufigem Schlossgarten macht die Schallaburg zum Lieblingsplatz, der in Erinnerung bleibt! Als schönstes Renaissanceschloss nördlich der Alpen ist die Schallaburg im Melker Alpenvorland eines der beliebtesten Ausflugsziele Niederösterreichs. Neben den wechselnden, hochkarätigen Ausstellungen erwarten die Gäste herrliche Ein- & Ausblicke in und auf das Mostviertel. „Genießen Sie einen Urlaubstag auf der Schallaburg und gehen Sie ihren eigenen Sehnsüchten nach – die Ferne liegt oft so nah“, freut sich Kurt Farasin, Künstlerischer Leiter.


Sämtliches Bildmaterial wird für Pressezwecke in Zusammenhang mit der Schallaburg honorarfrei zu Verfügung gestellt


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