Presseinformation zur Schallaburg

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Klaus Kerstinger
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Ausstellung 2020:
DONAU – Menschen, Schätze & Kulture

Vom Schwarzen Meer zur Schallaburg

Ab 1. Juni rauschen die Wellen der Donau durch die Schallaburg

Die Ausstellung „DONAU – Menschen, Schätze & Kulturen“ lädt zu einer inspirierenden Reise flussaufwärts ein: Vom Schwarzen Meer durch die engen Felsschluchten des Eisernen Tors, vorbei an den Ebenen Ungarns durch die Wachau auf die Schallaburg!

Vor Millionen Jahren begann sich die Donau ihren Weg zu bahnen -  mit ihren rund 2.800 Kilometern Länge ist die sie der zweitlängste Fluss Europas. Wie kein anderer steht die Donau für die Vielfalt des europäischen Kontinents und seine wechselvolle Geschichte. Seit tausenden Jahren ist auch der Mensch an ihren Ufern präsent und nutzt sie für seine Zwecke. Schon in der Jungsteinzeit entstanden entlang des Stromes beeindruckende Kulturen. Den Römern diente er als Grenze ihres mächtigen Imperiums, den Habsburgern als Lebensader eines Reiches, das nicht umsonst den Namen „Donaumonarchie“ trägt.

Zahlreich sind die Geschichten und Erzählungen, die eine Reise wie diese bereithält. Sei es das dramatische Ende der versunkenen Insel Ada Kaleh oder die geheimnisvollen Spuren der Vinča-Kultur am serbischen Donauufer; seien es die Kämpfe Prinz Eugens gegen die Osmanen oder das Schicksal der Donauschwaben. Dabei wird dem Geheimnis der ungarischen Fischsuppe, den Lesehöfen und den Wanderungen der Nibelungen in der Wachau ebenso nachgegangen wie dem Mythos der schönen blauen Donau.

In abwechslungsreichen Etappen werden Einblicke in die Geschichte des Donauraums und Ausblicke auf seine vielfältigen Landschaften geboten. Menschen erzählen vom Leben am großen Strom, ungewöhnliche Exponate zeichnen Bilder seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. So verschmelzen alle Eindrücke dieser Reise zu jenem bunten Mosaik, das den Donauraum bis heute prägt.

Kurator Dominik Heher:

„Unsere Reiseroute folgt bewusst nicht der Fließrichtung der Donau, sondern der außergewöhnlichen Kilometrierung dieses Flusses, die mit Kilometer 0 in Sulina beginnt. Die Reise gegen den Strom soll vor allem deutlich machen, dass ein Fluss keine Einbahnstraße ist: Der Austausch hat immer schon in beide Richtungen stattgefunden. Dank der Zusammenarbeit mit zahlreichen regionalen Museen entlang der Donau zeigt die Schau größtenteils Exponate, die in Österreich noch nie zu sehen waren und Geschichten zu erzählen, die einen neuen Blick auf die Donau ermöglichen.

Die Ausstellungsreise von Sulina bis in die Wachau soll die Besucherinnen und Besucher dazu inspirieren, den Donauraum auch außerhalb der Mauern der Schallaburg zu erkunden.“

Kurt Farasin, Künstlerischer Leiter Schallaburg:

Die Ausstellung „Donau“ lädt zu einer Reise ein, beginnend vom Schwarzen Meer bis zur Schallaburg. Diese Reise ist voller Begegnungen: Menschen, Sprachen, Museen, Landschaften bilden eine gemeinsame Geschichte die wir mit unserem Publikum teilen wollen. Wie groß der Schatz „Donau“ für uns, für Europa ist, lässt sich erst erahnen, wenn man sich auf eine Reise entlang des mächtigsten Stromes Europas macht. Erst in der Begegnung mit den Menschen, den unterschiedlichen Sprachen, Kulturen, Landschaften und Sichtweisen öffnet die Donau ihre Geschichten. Geschichten die ansteckend wirken und Fernweh auf die eigene Donaureise machen.“

 

 

Presseinformation zur Ausstellung

 

Presseaussendungen

Presseaussendung vom 14.05.2020:
Neuer Pächter für das Schlossrestaurant Schallaburg
Bildmaterial zu den Pächtern Rene Reinmüller und Mario Sassmann

Presseaussendung vom 20.05.2020:
PA Peter Fritz ist neuer operativer Geschäftsführer der Schallaburg Kulturbetriebsges.m.b.H.
Bildmaterial zu Peter Fritz

Presseaussendung vom 02. Juni 2020:
Schallaburg - Die Reise hat begonnen
Links zum Bildmaterial finden Sie weiter oben oder in der Aussendung


 

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