km 943 – Eisernes Tor

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Das Eiserne Tor an der der Grenze zwischen Serbien und Rumänien galt lange Zeit als Schrecken der Donauschifffahrt. Das wilde Gewässer wurde gezähmt, als von 1964 bis 1972 das leistungsstärkste Wasserkraftwerk an der Donau errichtet wurde: Eisernes Tor I – kurz danach folgte Eisernes Tor II. Wie auch anderorts blieb ein derart massiver Eingriff die Flusslandschaft nicht ohne massive ökologische Folgen. Für wandernde Fischarten, wie Störe oder Donauheringe sind die Kraftwerke etwa ein unüberwindbares Hindernis beim Laichen.

Werfen wir einen Blick nach Österreich: Hier sorgte der geplante Bau eines Flusskraftwerks 1984 für eine legendäre Initiative. AktivistInnen verhinderten durch die spektakuläre Besetzung der Hainburger Au überraschend den Kraftwerkbau.

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