Apatin – Ein Zentrum der "Donauschwaben"

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Modell einer „Ulmer Schachtel” Spitz, Schifffahrtsmuseum Spitz, Foto: Christoph Fuchs

Apatin steht damit beispielhaft für das Schicksal der Donauschwaben. Nachdem die Habsburger Ende des 17. Jahrhunderts den Osmanen Ungarn und das nördliche Serbien entrissen hatten, förderte der Hof in Wien die Ansiedlung neuer Arbeitskräfte. „Ulmer Schachteln“ brachten laufend neue Siedlerinnen und Siedler aus deutschen Gebieten, und so war Apatin bis ins 20. Jahrhundert eine mehrheitlich deutsche Stadt. Im Zuge der anti-deutschen Vergeltungsmaßnahmen nach dem Zweiten Weltkrieg wurden viele Bewohner jedoch als vermeintliche Kollaborateure deportiert und in Straflagern interniert. Andere waren schon 1944 geflohen. Heute setzt sich die Bevölkerung von Apatin fast ausschließlich aus Serben zusammen.

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