DONAU – Menschen, Schätze & Kulturen

Vom Schwarzen Meer zur Schallaburg

Die Ausstellung lädt zu einer inspirierenden Reise flussaufwärts: Vom Schwarzen Meer durch die engen Felsschluchten des Eisernen Tors, vorbei an den weiten Ebenen Ungarns durch die malerische Wachau auf die Schallaburg.

Vor Millionen Jahren begann sich die Donau ihren Weg zu bahnen, heute ist sie der zweitlängste Fluss Europas. Wie kein anderer steht die Donau für die Vielfalt des europäischen Kontinents und seine wechselvolle Geschichte. Seit tausenden Jahren ist auch der Mensch an ihren Ufern präsent und nutzt sie für seine Zwecke. Schon in der Jungsteinzeit entstanden entlang des Stromes beeindruckende Kulturen. Den Römern diente er als Grenze ihres mächtigen Imperiums, den Habsburgern als Lebensader eines Reiches, das nicht umsonst den Namen „Donaumonarchie“ trägt.

In abwechslungsreichen Etappen werden Einblicke in die Geschichte des Donauraums und Ausblicke auf seine vielfältigen Landschaften geboten. Menschen erzählen vom Leben am großen Strom, ungewöhnliche Exponate zeichnen Bilder seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

So verschmelzen alle Eindrücke dieser Reise zu jenem bunten Mosaik, das den Donauraum bis heute prägt.

Hier gibt´s den Ausstellungsfolder zum Herunterladen!

Meisterstücke

In Vinča bei Belgrad befand sich einst eine der bedeutendsten jungsteinzeitlichen Siedlungen Europas.  © Late Neolithic and Eneolithic Collection, National Museum in Belgrade

Amphorendeckel

In Vinča bei Belgrad befand sich einst eine der bedeutendsten jungsteinzeitlichen Siedlungen Europas.

© Late Neolithic and Eneolithic Collection, National Museum in Belgrade

Das Donauweibchen, in der Wiener Sage eine menschenfreundliche Nixe, warnte Fischer und Schiffsleute auf der Donau vor dem herannahenden Hochwasser. Das Donauweibchen taucht auch in der Kunst mehrfach auf. © © Artothek des Bundes (Foto: Belvedere, Wien, Johannes Stoll)

Donauweibchen

Das Donauweibchen, in der Wiener Sage eine menschenfreundliche Nixe, warnte Fischer und Schiffsleute auf der Donau vor dem herannahenden Hochwasser. Das Donauweibchen taucht auch in der Kunst mehrfach auf.

© Artothek des Bundes (Foto: Belvedere, Wien, Johannes Stoll)

In der ritterlichen Gesellschaft des Mittelalters war das Tragen von Waffen unerlässlich. Am Hof von Visegrád konnten die Ritter ihre Kräfte auf zwei Turnierfeldern messen. Zum einen gab es innerhalb der Mauern eine Tribühne, wo Massenkämpfe ausgetragen wurden, zum anderen gab es außerhalb der Mauern eine Pferdelaufbahn an der Lanzenstechbewerbe stattfanden. © © Mátyás Király Múzeum

Helm

In der ritterlichen Gesellschaft des Mittelalters war das Tragen von Waffen unerlässlich. Am Hof von Visegrád konnten die Ritter ihre Kräfte auf zwei Turnierfeldern messen. Zum einen gab es innerhalb der Mauern eine Tribühne, wo Massenkämpfe ausgetragen wurden, zum anderen gab es außerhalb der Mauern eine Pferdelaufbahn an der Lanzenstechbewerbe stattfanden.

© Mátyás Király Múzeum

Der Krug wurde bei religiösen Waschungen eingesetzt. Zwar war die große Mehrheit der Menschen auf Ada Kaleh muslimischen Glaubens, doch war ihre Lebensweise stark von ihrer Umgebung geprägt. So wurden auf der Insel nicht nur muslimische sondern auch rumänische Festtage begangen.  © © The Iron Gates Region Museum, Foreign Ethnography Collection

Krug

Der Krug wurde bei religiösen Waschungen eingesetzt. Zwar war die große Mehrheit der Menschen auf Ada Kaleh muslimischen Glaubens, doch war ihre Lebensweise stark von ihrer Umgebung geprägt. So wurden auf der Insel nicht nur muslimische sondern auch rumänische Festtage begangen.

© The Iron Gates Region Museum, Foreign Ethnography Collection

Leibschiffe waren reich ausgestattete Schiffe, mit welchen die kaiserliche Familie oder wichtige Gesandte die Donau befuhren. 
1713 machte das Leibschiff von Kaiser Karl VI. (reg. 1711-1740) auf dem Weg von Linz nach Wien in Ybbs Halt und wurde von den Bürgern der Stadt ehrenvoll empfangen. Der Kaiser speiste und nächtigte auf dem Schiff und setzte seine Reise am frühen Morgen fort. © Spitz, Schifffahrtsmuseum Spitz, Foto: Christoph Fuchs

Leibschiff Kaiser Karls VI.

Leibschiffe waren reich ausgestattete Schiffe, mit welchen die kaiserliche Familie oder wichtige Gesandte die Donau befuhren.
1713 machte das Leibschiff von Kaiser Karl VI. (reg. 1711-1740) auf dem Weg von Linz nach Wien in Ybbs Halt und wurde von den Bürgern der Stadt ehrenvoll empfangen. Der Kaiser speiste und nächtigte auf dem Schiff und setzte seine Reise am frühen Morgen fort.

© Spitz, Schifffahrtsmuseum Spitz, Foto: Christoph Fuchs

Die Siege von Prinz Eugen bei Petrovaradin und Belgrad ließen das Habsburgerreich zur „Donaumonarchie“ aufsteigen. © © Belvedere, Wien, 1969 Leihgabe des Vereins der Freund der Österreichischen
Galerie Belvedere, sowie der Kammer der gewerblichen Wirtschaft, Wien

Prinz Eugen

Die Siege von Prinz Eugen bei Petrovaradin und Belgrad ließen das Habsburgerreich zur „Donaumonarchie“ aufsteigen.

© Belvedere, Wien, 1969 Leihgabe des Vereins der Freund der Österreichischen Galerie Belvedere, sowie der Kammer der gewerblichen Wirtschaft, Wien

Führungen

Zusammen flussaufwärts 

Führung „DONAU – Menschen, Schätze & Kulturen“
€ 3,50 / Person (exkl. Eintritt)
Dauer: ca. 75 Min.
Mo.–Fr. 9.30 / 11 / 14 / 15.30 Uhr
Sa. 9.30  / 11 / 13 / 14 / 16 Uhr
So. u. Feiertag 9.30 / 11 / 12 / 13 / 14 / 15 / 16 Uhr

Familienführung
€ 3,50 / Elternteil mit familieneigenen Kindern bis 18 Jahre (exkl. Eintritt)
Dauer: ca. 60 Min.
So. u. Feiertag 14.30 Uhr

Alle Angebote gelten ab Ausstellungseröffnung!

Kulturvermittlung

Gemeinsam den großen Strom entlang

Wer die Reise flussaufwärts nicht allein angehen will, zieht mit unserem Kulturvermittlungsteam zu einer Führung los. Gemeinsam werden wichtige Reisevorbereitungen getroffen: Was nehmen wir mit? Wo machen wir Halt? Welche Stadt ist einen Besuch wert? In Etappen wird eine Reise absolviert, die kontrastreicher und kurzweiliger nicht sein könnte: Sie hält spannende Geschichten hinter den Objekten bereit, bringt neue Perspektiven nahe, liefert Denkanstöße, motiviert zur Begegnung und zum Austausch.

 

Familienprogramm
Welche Stadt finden die Schwäne Pavol und Paul besonders schön? Was weiß Dino, der zerstreute Donaukammmolch, aus der Tier- und Pflanzenwelt zu berichten? Und welche Abenteuer erlebt Serban, der Seeadler? Unsere tierischen Donau-Bewohner bringen der ganzen Familie die spektakuläre Flora und Fauna ihres Flusses nahe, verraten das Geheimnis so manchen Schatzes und können Sagen erzählen, die sich seit Jahrhunderten um die Donau ranken. Groß und Klein lauschen gespannt ihren Geschichten und erkunden gemeinsam mit ihnen die Donau – in der Luft, an Land oder unter Wasser.

Donau

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Team der Ausstellung

Inhaltliches Ausstellungskonzept
Dominik Heher
zunder zwo –
Martina Affenzeller, Renate Woditschka, Konrad Zirm

Wissenschaftliche Leitung
Dominik Heher

Ausstellungsdidaktik
zunder zwo –
Martina Affenzeller, Renate Woditschka, Konrad Zirm

Ausstellungsarchitektur
Groenlandbasel Architektur und Ausstellungen –
Matthias Schnegg mit Sarah Glauser und Bernhard Schweizer
unter der Mitarbeit von Marcus Handsur

Ausstellungsgrafik
Groenlandbasel Visuelle Gestaltung –
Dorothea Weishaupt mit Sheena Czorniczek und Sinja Steinhauser

Werbegrafik
Gruppe Gut Gestaltung

Mein Besuch

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