Hunnen

Was wir als das „Volk“ der Hunnen kennen, ist ein bunt zusammengewürfelter Haufen. Seinen Kern bilden ostasiatische Reiternomaden, die ab dem 3. Jahrhundert nach Westen drängen. Nomaden aus Zentralasien schließen sich an, teils unter Zwang, teils wegen der Aussicht auf Beute. Im Jahr 375 erreichen die Hunnen das Schwarze Meer und zerschlagen die dortigen Reiche der Alanen und Goten. Die Hunnen nehmen die von ihnen Unterworfenen gerne auf. Rund um den asiatischen Kern der Horde bildet sich so ein vielsprachiger und multikultureller Verband heraus, dessen Macht bald vom Schwarzen Meer bis nach Ungarn reicht. Seinen Höhepunkt erlebt das Reich der Hunnen unter Attila. Der charismatische Kriegsherr hält die Horde zusammen und fordert sogar das mächtige Römische Reich heraus.

Als Attila stirbt, zerfällt das Hunnenreich aber so rasch, wie es einst entstanden ist.

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