Awaren

Die Geschichte der Awaren in Europa beginnt 558/59: Damals bieten sie dem byzantinischen Kaiser ihre Dienste als fähige Reiterkrieger an. Im Gegenzug ersuchen sie um Siedlungsgebiete, denn die Türken haben sie aus ihrer Heimat verdrängt.

Wer die Awaren sind und woher genau sie kommen, ist unklar, denn die Bezeichnung „Awaren“ ist damals sehr beliebt: Mehrere reiternomadische Gruppen verwenden sie. Vermutlich handelt es sich um einen Stammesverband, der aufgebrochen ist, als sich das Reich der Rouran in der Mongolei und in der Mandschurei auflöste. Etwa 20.000 Krieger kommen mit ihren Familien nach Europa.

Die Awaren siedeln sich zunächst an der unteren Donau an und nehmen ab dem Jahr 568 das Karpatenbecken in Besitz. Dort begründen sie ein Reich, das fast 250 Jahre überdauert und sich an seinem Höhepunkt von Niederösterreich bis ins heutige Rumänien erstreckt.

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