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Blumenpracht der Renaissance

Rosen

Historische Rosensorten

Keine andere Blume spielt in der Kulturgeschichte eine so wichtige Rolle wie die Rose. Sie ist Sinnbild für Weiblichkeit, Liebe und Schönheit.
In der Renaissance gehörte es zum guten Ton, einen Rosengarten zu besitzen. Im Garten der Schallaburg finden Sie historische Rosen, die in den letzten Jahrhunderten gezüchtet wurden, um den heutigen Ansprüchen zu genügen: Lange und üppige Blüte, intensiver Duft und oft auch zierende Früchte erfreuen den Besucher. Robuste Sorten, die kaum anfällig auf Schädlinge und Krankheiten sind, erleichtern die Pflege.

 

Knotenbeet

Knotenbeete

Knotenbeete veranschaulichen ein typisches Element der Renaissance-Gärten: Gut formierbare Heil- und Nutzkräuter, wie hier Heiligenkraut, Edelgamander, Winterbohnenkraut, Rosmarin, Thymian, Ysop, Salbei und Lavendel, werden dabei zu einander überschneidenden Bändern gepflanzt. Salbei war eine Pflanze der Treue und Erinnerung und wurde für Liebeszauber verwendet, Thymian war der Jungfrau Maria, den Frauen, Feen und Göttinnen zugeordnet. Im Garten der Schallaburg wurden zwei Miniaturbeete nachgepflanzt.

 

Stauden

Stauden

Die Menschen in der Renaissance waren auch leidenschaftliche Sammler. Davon zeugen die ersten Bücher, welche als Inventarlisten berühmter Gärten herausgegeben wurden. Damals waren einzelne Pflanzen wichtig, alle Stauden und Zwiebelpflanzen die man besaß, wurden in schmalen, von Kräutern eingefassten Beeten präsentiert.
Dabei wurde nicht auf die Lebensansprüche der Pflanze oder ihren Wuchs Rücksicht genommen. Alant wurde gegen Verzauberung und daher auch zum Ausräuchern verwendet. Der Storchschnabel war die Schutzpflanze für Ehe und Fruchtbarkeit. Die Pfingstrose half gegen Alpträume, Depression und Besessenheit; zusammen mit Diptam war sie ein Geheimmittel gegen Epilepsie. Das Maiglöckchen zur rechten Zeit gepflückt, war ein Glücksbringer. Im Garten der Schallaburg finden Sie nun Pflanzen der Renaissance, so ausgewählt, dass die Standortbedingungen angenähert entsprechen.

Die Blüte beginnt im April und zieht sich bis in den Herbst. Es wurden auf rund 550 Quadratmeter Fläche über 3.500 Stauden, 2.000 Zwiebelpflanzen und ergänzend einjährige Blumen ausgepflanzt. Die Randbereiche wurden zusätzlich mit historischen Rosen und Begleitstauden gestaltet.

Für BesucherInnen


geöffnet: 23. März bis 10. November 2013
MO-FR: 9 bis 17 Uhr;  SA, SO, FEI: 9 bis 18 Uhr
(Kassaschluss 1 Stunde vor Schließung)

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Renaissanceschloss Schallaburg
3382 Schallaburg 1, Austria
Tel: +43 2754 6317-0

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